Das besondere an der DeLonghi EN 265 BAE ist ein integrierter Milchschäumer. Dieser arbeitet nicht mit Dampf sondern mit einem kleinen magnetischen Quirl. Mit diesem lässt sich ein sehr fester Milchschaum herstellen, bei dem selbst einige teure Vollautomaten nicht mitkommen. Der weitere Vorteil von diesem Kaffeevollautomaten im Test ist natürlich der vergleichsweise niedrige Anschaffungspreis im Vergleich zu einem Vollautomaten. Wer nur wenige Espresso in der Woche trinken möchte kommt so in jedem Fall besser bei weg. Und was auch nicht jede Maschine schafft: Man kann richtige Latte Macchiato Becher abstellen und füllen.

Welche Features hat der Kaffeevollautomat? Wir haben es getestet

kaffeevollautomat

Der Tassenhalter ist höhenverstellbar. Auch ansonsten ist der Kaffeevollautomat komfortabel. Nach 30 Minuten schaltet sie in den Standby, wenn sie nicht genutzt wird. Für die leeren Kapseln ist ein Auffangbehälter für ca. 11 Kapseln vorhanden, in dem diese auch abtropfen können. Es muss lediglich angewählt werden, welches Getränk getrunken wird und schon beginnt der Brühvorgang mit einer entsprechenden ml Anzahl. Für einen Espresso sind es 40 ml und für einen Lungo 110. Für den Vollautomaten kann eine Kaufempfehlung gegeben werden, wobei hier auch der Test der neuen Kaffeevollautomaten (Link) der gleichen Meinung ist.

Was gibt es noch zu wissen?

Die Kapseleinsetzung ist übrigens sehr einfach und die leeren Kapseln werden automatisch ausgeworfen. Der Kaffeevollautomat arbeitet mit satten 19 bar Pumpendruck und es ist ein Thermoblock Heizelement für eine neue und kompakte Brühtechnologie verbaut worden. Rein optisch befindet sich zur Linken Seite der größere Trakt des Vollautomaten mit Abstellfläche für die Becher sowie sich im hinteren Bereich der Wasserbehälter mit einem Liter Vollumen befindet. Zur rechten Seite befindet sich im hinteren Bereich der Milchaufschäumer. Dieser fasst nur kleine Milchmengen, die für zwei Cappuccinos oder einen Latte Macchiato reichen. Dafür ist der Milchaufschäumer leicht zu reinigen. Der Milchtank ist beschichtet und hat keine toten Winkel. Der kleine Quirl kann einfach unter Wasser gereinigt werden und schon ist alles sauber. Es müssen keine Leitungen durch geblasen werden, in denen Milchreste verbleiben könnten.

Der Test: Espressomaschine und Vollautomat in einem?

Die DeLonghi EN 265 BAE ist nach dem Test auch eine gelungene Espressomaschine. Jedoch gibt es einen kleinen Nachteil. Die Aufbrühtemperatur könnte etwas heißer sein. Es schadet nicht, den Becher erst einmal unter heißes Wasser zu halten, um erst dann aufzubrühen. Jedoch sehen einige diesen Punkt auch als Vorteil, die sich nicht beim Trinken verbrühen wollen. Der wirkliche Vorteil ist jedoch, dass der Espresso wirklich so gut wird, wie bei teuren Vollautomaten. Es entsteht ein herrliches Crema, das nicht zu übertreffen ist. Der Milchschaum ist so fest, dass selbst der Zucker in diesem nicht versinkt. Es können wirklich erstklassige Milchkaffes zubereitet werden, die man so auch im Wiener Kaffeehaus servieren könnte. Das System des Kaffeevollautomaten ist leider für Vieltrinker auf Dauer etwas teurer als ein Vollautomat. Die DeLonghi eignet sich somit besonders für Gelegenheitstrinker. Gute Alternative zum günstigeren Preis: Delonghi ESAM 3000 B (Test-Link).

Kaufempfehlung: Ja, aber warum?

Es mag vielleicht günstigere Geräte geben. Dieses kann jedoch einen erstklassigen Milchschaum bereiten und das ist ein wirklich großer Pluspunkt, der zu dem Plus mit dem leckeren Espresso dazu kommt. Allein die Temperatur könnte wenige Grad heißer sein, das ist jedoch praktisch alles. Ansonsten handelt es sich um eine rundum perfekte Nespresso Maschine für den verwöhnten Kaffeegenießer. Alles in allem gibt es die Empfehlung meinerseits.

Wer für wenig Geld einen leckeren Pad Kaffee wünscht, der wird mit der Philips HD 7820 Senseo weitgehend zufrieden sein. Es müsste jedem einleuchten, dass dieses Gerät für den Preis nicht perfekt sein kann. Dennoch gibt es viele starke Seiten. So muss nicht zwangsläufig der teure Kaffee von den Markenanbietern verwendet werden. Auch billige Pads im Bereich von zehn Cent die Tasse lassen sich durchaus verwenden und auch hier stimmt das Crema noch. Auf Wunsch können auch zwei Tassen gleichzeitig gefüllt werden. Der Kaffeeauslauf ist übrigens höhenverstellbar, damit die eigenen Becher auch passen werden. Der Wasserbehälter lässt sich leicht abnehmen und befüllen. Er fasst für bis zu acht Tassen Kaffee genug Wasser, es sind 1,2 Liter.

kaffeevollautomat (5)Durch die automatische Abschaltung nach dem Brühen wird weniger Strom benötigt. Durch ein einzigartiges Brühsystem holt die Kaffeemaschine wirklich alles an Geschmack aus den Pads heraus. Stiftung Warentest war von diesem Gerät sogar so angetan, das es mit einer 2,3 in der Gesamtwertung zum Testsieger gekürt wurde. Einen weiteren Test zur Prüfung der Tauglichkeit der Kaffeemaschine gibt es beim KaffeemaschineCheck. Das soll natürlich schon einiges heißen. Vermutlich hat zu diesem Sieg auch das gelungene und zweckmäßige Design beigetragen. Die ganze Maschine beugt sich scheinbar über den Becher auf der Abstellplatte, um diesen zu befüllen.

Es gibt jedoch auch einiges zu bemängeln. So lässt sich z.B. nicht die gewünschte Wassermenge einstellen. Dieses bedeutet, dass man die Stärke des Kaffees nur über die Wahl der Pads beeinflussen kann. Zudem könnte der Kaffee ein paar Grad heißer sein. Außerdem wird einem nicht gemeldet, wann entkalkt werden muss und das Entkalkungsprogramm braucht dann glatt 45 Minuten. Das kann jedoch auch als Vorteil gesehen werden, wenn der Reiniger lange einziehen kann.

Sehr positiv fällt jedoch die geringe Geräuschkulisse auf. Auch der Wassertank ist sehr angenehm zu bedienen. Die Verarbeitung kann natürlich bei einem zweiten Blick noch überzeugen. Die Philips HD 7820 Senseo ist wirklich solide verbaut worden und wird auch bei täglichem Einsatz lange halten. Diese Pad Maschine ist einfach zu reinigen. Die Vorwärmzeit und die Zubereitungszeit sind kurz. Und ein sehr entscheidender Punkt ist natürlich, dass der Kaffee nicht wie bei anderen Maschinen nach Plastik schmeckt. Insgesamt hat die Stiftung Warentest somit recht. Für ein „sehr gut“ reicht es nicht aber für den Testsieger schon. Es handelt sich um ein sehr schönes Gerät für einen richtig leckeren Pad Kaffee. Und da auch Discounter Pads eingesetzt werden können, halten sich die Kosten wirklich im Rahmen.

Mit der Kaffeemaschine  ist Philips wirklich mit einer gelungenen Pad Maschine in Produktion gegangen. Wenn der Preis für diesen Testsieger bedacht wird, dann sollte wirklich nicht gemeckert werden, wenn nicht alles perfekt ist. Ein leckerer Kaffee ist einem in jedem Fall sicher. Da es genügend Pads gibt, wird man auch seinen Geschmack finden können. Diese Formschöne Padmaschine wird sich in der Küche in jedem Fall gut machen und wird schon bald zum täglichen Leben mit dazu gehören. Insgesamt kann zusammen mit der Stiftung Warentest eine Kaufempfehlung für die Senseo-Kaffeemaschine gegeben werden.